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Adam Rudolf von Schönberg

(*Maxen 31.05.1712 * Dresden 08.02.1795)

 

Adam Rudolf war ein nachgeborener Sohn des Kurf. Sächs. Kapitäns der Infanterie Caspar Abraham von Schönberg (* 20.09.1680 Wittgensdorf, * 13.01.1763 Maxen) und der Charlotte Christiane von Nostitz (* 11.08.1684 Reichstädt, * 17.04.1765 Dresden).
Der Wirkliche Geheime Rath und General- Postmeister Adam Rudolf von Schönberg, war Herr auf Purschenstein, Sayda, Maxen mit Leuteritz und Lauterbach, Ritter des St. Johannes - Ordens zu Malta und des königlich dänischen Danebrog - Ordens sowie designierter Komtur auf Lago und Burschen.
1729 wurde er als ältester Cornet bei der Carabiner Garde zur Roß eingestellt und wohnte dem Campement bei Mühlberg (1730) bei.
1732 wurde er zum Assessor ohne Stimmrecht beim Oberbergamt bestellt. Am 12.09.1737 wurde er zum Berg-Commissionsrat mit Sitz und Stimme ernannt. Nach Ableben des Kaiser Carl der VI. 1740 wurde er mit dem Botschafter zur Wahl eines Kaisers nach Frankfurt geschickt, verrichtete aufgrund der Unpäßlichkeit seines Vetter, des damaligen Gesandtschaftsmarschalls, dessen Funktion und wurde bei der Krönung des Kaiser Carl VII. zum Reichs-Ritter geschlagen.
Am 27.03.1743 wurde er Kammerjunker. 1745 wurde er auf Vorschlag des Kursächsichen Hofs Oberhofmeister der verwitweten Herzogin von Kurland, geb. Herzogin zu Sachsen-Weißenfels. Als die Herzogin von Kurland im Februar 1760 in Leipzig verstarb, hatte er auf ihre Anweisung hin ihr Begräbnis zu organisieren und als ihr Testamentsvollstrecker zu fungieren. Die Herzogin hatte ihm als Zeichen ihrer großen Achtung für seine Diensten, einen beträchtlichen Teil ihres Nachlasses vermacht.
1763 wurde Adam Rudolf zum Generalpostmeister ernannt. Er kaufte diese Charge von dem Grafen Callenberg. In der Bestallung ist ausdrücklich gesagt, daß diese ohne Besoldung und ohne Ausübung einer Funktion verliehen werde. Das Gesuch Adam Rudolfs, wie die Generalpostmeister in anderen Landen das Posthorn führen zu dürfen und vom Porto befreit zu werden, wurde abgeschlagen.
Am 17.02.1771 wurde er zum Wirklichen Geheimen Rat ernannt, mit den damit verbundenen Vorrechten, mit Minister-Rang und dem Titel „Exzellenz„.

 

Wohl um 1760 kaufte Adam Rudolf von seinem Vater Reichstädt, welches durch seine Mutter Charlotte Christiane von Nostitz in die Familie gelangt war. Er ist Erbauer des Barockschlosses.
1772 gelangte er in den alleinigen Besitz von Schloss Purschenstein und zog dort auch ein. Zugleich wurde damals Purschenstein mit Zubehör aus Lehn in Erbgut verwandelt und dies von dem Kurfürsten verwilligt.
Adam Rudolf war unvermählt und der letzte Generalpostmeister am Hofe zu Dresden. Er verstarb am 08.02.1795 an Entkräftung im 82. Lebensjahr und wurde am 13.02.1795 in der Kirche zu Reichstädt beigesetzt.

 

 

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