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Nachrichten und Aktivitäten
Ausstellungen
"Spurensuche in Sachsen - Die Familie von Schönberg in 8 Jahrhunderten" Ausstellung auf Schloß Nossen
Unter diesem Titel eröffneten wir unsere nunmehr dritte Ausstellung am 21. September 2006 in Schloss Nossen. Ungefähr 100 geladene Gäste erschienen zu der Eröffnung. Die besonders freundlichen Begrüßungsworte des neuen Direktors der „Staatlichen Schlösser , Burgen und Gärten Sachsens“ , Herrn Dr. Christian Striefler, warfen bereits ein Schlaglicht auf die zukünftige Präsentation der Dauerausstellung im Südflügel des Schlosses. Hier wird voraussichtlich ab 2009 die „Schönbergsche Stiftung“ zusammen mit der „Kulturstiftung des Sächsischen Adels“ in den eigens dafür zu sanierenden Räumen eine Dauerausstellung präsentieren können, wie sie wohl einzigartig sein dürfte.
Die Ausstellung ist zu den normalen Öffnungszeiten des Museums zu sehen. Die Öffnungszeiten sowie alle Sonderveranstaltungen sind der Website des Museums zu entnehmen: www.schloss-nossen.de Tel.: 035242-50430
Vorträge zur Ausstellung in Nossen
25.2.2007- 15 Uhr - Dr. Nils Brübach, Staatsarchiv
Dresden: „Habent fata libelli- Zur 4.3.2007- 16 Uhr- Lienhard Buck: „Ein sächsisches
Wirtschaftswunder im 18. Jahrhundert?- 20.5.2007- 15 Uhr - Sonderführung durch die Ausstellung
mit Frhr. Dr. Rüdiger v. Schönberg
Freistaat Sachsen und v.Schönberg`sche Stiftung schließen Vertrag über zukünftige Dauerausstellung auf Schloss Nossen
Im Rahmen eines Festakts im Kaminsaal von Schloss Nossen wurden am 12.Mai 2005 zwischen dem Staatsbetrieb Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, der v.Schönberg`schen Stiftung sowie dem Verband Sächsischer Adel e.V. Verträge für eine zukünftige Dauerausstellung „Der Sächsische Adel“unterzeichnet.
Marion v.Sahr-Schönbergund Stèphane Beemelmans bei der Vertragunterzeichnung Foto:Claudia Hübschmann
„Schloss Nossen wird zum Zentrum für Geschichte und Gegenwart des Adels in Sachsen ausgebaut. Ab 2008 wird hier, wie nirgendwo sonst in Sachsen, das gesellschaftliche Wirken des Adels in einer komplexen Form präsentiert“, das verkündete Finanzstaatssekretär Dr.Wolfgang Voß als oberster Vertreter des Freistaats in seiner Festrede. Einzigartig in Deutschland, dass ein dem Adel einer Region gewidmetes Museum staatliche Förderung erfährt. Etwa 5.8 Mio. Euro wird der Freistaat in den nächsten Jahren in Schloss Nossen investieren, davon allein 2.7 Mio. Euro für die Sanierung des für die Dauerausstellung vorgesehenen Südflügels. Noch in diesem Jahr sollen 400.000 Euro in das Projekt fliessen.
Vor einem überraschend grossen Auditorium und in Anwesenheit zahlreicher Pressevertreter wurden die Verträge von Stèphane Beemelmans, dem Leiter der Sächsischen Schlösserverwaltung, und von Marion v. Sahr-Schönberg, der Vorstandsvorsitzenden der v. Schönberg`schen Stiftung unterzeichnet. In ihrer Begrüssungsrede beschrieb diese die Rolle ihrer Familie in der Geschichte Sachsens sowie das Konzept der Stiftung. Geschickt nahm sie dabei die jüngste Wahl eines Deutschen zum Pabst zum Anlass, auf das Wirken des Vorfahren Nikolaus v.Schönberg als Kardinal in Italien und das Schaffen Schönberg`scher Bischöfe in Naumburg und Meissen hinzuweisen. In Gesprächen mit Vertretern das öffentlichen Lebens stellte sich heraus, welch grosses Ansehen sich die Familie mit der Gründung der v.Schönbergschen Stiftung bei der gesamten Bevölkerung erworben hat. Der seinerzeitige Entschluss fast aller Erben und Erbeserben der Purschensteiner Stiftung, auf ihre individuellen Ansprüche in Bezug auf Bilder, Möbel und andere Kunstgegenstände zu verzichten und diese auf den Familienverband bzw. die Stiftung zu übertragen, wird als grosszügige und in die Zukunft weisende Entscheidung gesehen.
Dass ausgerechnet Schloss Nossen zum Sitz des sächsischen Adelszentrums erkoren wurde, wird zu einem nicht geringen Teil mit dem grossen Erfolg der letztjährigen Ausstellung „Ritter,Bischof,Berghauptmann - das Wirken der Schönbergs in Sachsen“ auf Schloss Nossen erklärt. Die v.Schönbergs seien eine Familie, die sich beispielhaft um die Pflege und Bewahrung ihres kulturellen Erbes bemühe und damit für die Landesregierung ein willkommener und zuverlässiger Partner für eine angemessene und langfristig angelegte Nutzung von Schloss Nossen. Auch heute noch scheint die räumliche Nähe zu den früheren Schönberg`schen Besitzen Roth-Schönberg und Tanneberg eine gewisse Rolle gespielt zu haben, sowie natürlich die Tatsache, dass Schloss Nossen von 1315 bis 1436 den Bischöfen von Meissen gehörte, darunter Dietrich v.Schönberg.
"Ritter Bischof, Berghauptmann – das Wirken der Schönbergs in Sachsen" Ausstellung vom 1.5.- 14.11.2004 in Schloß Nossen
Die Exponate werden vorraussichtlich ab 2006 in einer Dauerausstellung im Schloss Nossen präsentiert.
Ein Großteil der Gemälde können in der virtuellen Bildgalerie besichtigt werden.
Aktivitäten Eine erste Ausstellung der Stiftungsbilder erfolgte
von September 1998 bis April 2002 in den Räumen der Stadt- und Bergbaumuseums
Freiberg.
Ferner beteiligte sich die Stiftung an der Restaurierung der
Stifterfiguren des Altars der Kirche von Roth-Schönberg.
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