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Nachrichten und Aktivitäten
Schloss Nossen
Veranstaltungen / Sonderführungen
Schönberg - Kolloqium
Am 22. 10. 2010 im Staatsarchiv Leipzig und auf Schloss Thammenhain
Beginn: 10.00 h; Ende ca. 15.00 h, kurzer Imbiss während der Veranstaltung
1. Dr. Volker Jäger |
Einführung |
2. Hans-Jürgen Voigt |
Zur Genealogie der Familie v. Schönberg |
3. Dr. Matthias Donath |
Die Besitzungen der v. Schönberg in Sachsen |
4. Prof. Dr. Enno Bünz |
Geistliche Karrieren im Hause Schönberg vor der Reformation |
5. Vicky Rothe |
Adeliges Selbstverständnis und Strategien des „Obenbleibens“
Ende des 17. Jh. am Beispiel der Familie v. Schönberg auf Thammenhain |
6. Dr. Jens Kunze |
Testamente von Caspar von Schönberg, 1674 |
7. Dr. Peter Wiegand |
Quellen zum Stiftungswesen der Familie v. Schönberg im Hauptstaatsarchiv Dresden |
Ausstellungsführer für die Ausstellung "Spurensuche
in Sachsen-die Familie von Schönberg in acht Jahrhunderten"
erschienen.
Im Ausstellungsführer wird auf 64 Seiten, Buntdruck, die
Geschichte der Schönberge anhand der Exponate nachgezeichnet.
Die bündigen Beschreibungen der Bildnisse laden den Betrachter
zu einer kleinen Kostüm- und Ordenskunde durch die Jahrhunderte ein.
Aber auch Eigentümliches wird sichtbar: So lässt der Oberberghauptmann
Abraham von Schönberg (1640 - 1711) seine Amtsvorgänger in Bergmannstracht
porträtieren, die erst unter seiner Amtsleitung eingeführt wurde.
Jedes Exponat in der Ausstellung wird beschrieben und abgebildet. Ein
Glossar am Ende des Führers erläutert nochmal die wichtigsten
Begriffe aus der Ausstellung von "Abt- Zisterzienserkloster".
Die Ausstellung im Renaissance-Schloss Nossen umreisst ein wichtiges Stück
sächsischer Geschichte und dokumentiert die Entwicklung und das Wirken
eines sächsischen Adelsgeschlechts im Laufe von acht Jahrhunderten.
Ab 1.3.2010 wird der Ausstellungsführer auf Schloss Nossen zum Preis
von 7,50 € erhältlich sein. Die Ausstellung wird dann in erweiterter
und aktualisierten Form zu sehen sein.
Der Ausstellungsführer kann im übrigen ab sofort schriftlich
oder per e-mail bestellt werden bei: Marion v. Sahr-Schönberg, Langestr.
8, 04451 Panitzsch, Telefax: 034291-86246 oder e-mail: Sahr@Familie-von-Schoenberg.de
Konzeption und Umsetzung: Dr. Susan Müller-Wusterwitz, www.digikultur.de
Schloss Nossen
Veranstaltungen / Sonderführungen
Sonderausstellung in der Schönbergschen Ausstellung in Nossen
vom 1.3.-30.12.2010:
"Meissner Porzellane- Kostbarkeiten aus dem Besitz der Familie von
Schönberg"
Der Eröffnungsvortrag findet statt am 21.3.2010 um 15 Uhr in Schloss
Nossen.
Dr. Hans Sonntag, ehemaliger Direktor der Schauhalle der Staatlichen Porzellanmanufaktur
Meißen, spricht zum Thema:
"Wir sehen nur das, was wir wissen".
Ausstellungen
"Spurensuche in Sachsen - Die Familie von
Schönberg in 8 Jahrhunderten"
Ausstellung auf Schloß Nossen
Unter diesem Titel eröffneten wir unsere nunmehr dritte Ausstellung
am 21. September 2006 in Schloss Nossen. Ungefähr 100 geladene Gäste
erschienen zu der Eröffnung. Die besonders freundlichen Begrüßungsworte
des neuen Direktors der „Staatlichen Schlösser , Burgen und
Gärten Sachsens“ , Herrn Dr. Christian Striefler, warfen bereits
ein Schlaglicht auf die zukünftige Präsentation der Dauerausstellung
im Südflügel des Schlosses. Hier wird voraussichtlich ab 2009
die „Schönbergsche Stiftung“ zusammen mit der „Kulturstiftung
des Sächsischen Adels“ in den eigens dafür zu sanierenden
Räumen eine Dauerausstellung präsentieren können, wie sie
wohl einzigartig sein dürfte.
Es folgte der Festvortrag von Herrn Prof. Karl-Heinz Blaschke, der in
seiner vitalen Art nicht nur das Wirken der „Herren von Schönberg
- ein hervorragendes sächsisches Adelsgeschlecht“ beleuchtete,
sondern darüber hinaus das Wirken des sächsischen Adels im Ganzen
durch eine Analyse der Strukturen dieser Familien herausarbeitete. Im
Zentrum seiner Überlegungen stand dabei die Weitergabe von Verhaltensregeln,
Wissen, Erkenntnissen und Verbindungen über viele Generationen hinaus,
die zu besonderen Fähigkeiten führten.
Die Schönberg-Ausstellung ist in 7 Themenkomplexe gegliedert
• Ritter und Lehnsmänner -die Grundlage adliger Existenz
• Äbte, Bischöfe und Kardinal - die Schönbergs in
geistlichen Ämtern
• Im Dienst des Landesherren -Schönbergs als Oberberghauptleute
in Freiberg
• Gutsbesitzer und Mäzene-Familie von Schönberg und Ferdinand
v. Rayski
• Schönbergs im Dienste der französischen Könige
• Kavalierstour, Bildungs - und Abenteuerreise
• Stichesammlung der ehemals im Besitz der Familie befindlichen
Burgen, Schlösser und Rittergüter
Bei den Exponaten handelt es sich überwiegend um Portraitgemälde
aus dem Eigentum der Stiftung, die dankenswerterweise um Leihgaben insbesondere
aus den Häusern Kreipitzsch, Rothschönberg und Thammenhain und
anderen Familienzweigen ergänzt werden. Neben den Gemälden -
unter anderem 4 Gemälde von Ferdinand v. Rayski- sind Waffen, Rüstungsteile,
Bücher, Lehnsbriefe usw. zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit genießt
unsere Stichesammlung. Diese haben wir aus Leihgaben und Schenkungen der
Familie sowie durch Ankauf zusammengetragen. Gesammelt werden insbesondere
die Besitze, die mehr als 100 Jahre in Schönbergschem Eigentum standen.
Das sind ungefähr 120 Häuser , von denen jetzt bereits 62 zu
sehen sind. Daneben sind die Besitze auf einer Karte gekennzeichnet, sodass
der Betrachter ein Gefühl für die von den Schönbergen ehemals
bewohnten Regionen erhält.
In diesem Jahr fanden bereits zwei sehr gut besuchte Sonderführungen
durch Dr. Rüdiger Frhr. v. Schönberg statt. Im nächsten
Jahr werden wir diese Sonderführungen fortsetzen und darüber
hinaus durch Vorträge immer wieder einzelne Themenkreise besonders
beleuchten.
Die Schönberg - Ausstellung findet großen Zuspruch. Die meisten
Besucher kommen gezielt, da sie von der Ausstellung in der Presse erfahren
haben und sich an ihrem Heimatort mit Schönbergscher oder sächsischer
Adelsgeschichte in Heimatvereinen o.ä. beschäftigen. Gezielt
werden jedoch auch Schulklassen angesprochen, um das Geschichtsdefizit
und herrschende Vorurteile bereits bei den Kindern abzubauen; die Nachfrage
ist da! Dies wird auch ein sehr wichtiger Aspekt für die künftige
Dauerausstellung der „Kulturstiftung des sächsischen Adels“
sein.
Die Ausstellung ist zu den normalen Öffnungszeiten des Museums zu
sehen. Die Öffnungszeiten sowie alle Sonderveranstaltungen sind der
Website des Museums zu entnehmen:
www.schloss-nossen.de Tel.: 035242-50430
Vorträge und Veranstaltungen zur Ausstellung in Nossen
26.10.08 Sonntagsführung 15:00 Uhr
Spurensuche in Sachsen
Die Familie von Schönberg in acht Jahrhunderten
Eine Führung mit Dr. Rüdiger Freiherr von Schönberg
04.05.08 Sonntagsführung 15:00 Uhr
Spurensuche in Sachsen
Die Familie von Schönberg in acht Jahrhunderten
Eine Führung mit Dr. Rüdiger Freiherr von Schönberg
16.03.08 Lesung 15:00 Uhr
Lebens- und Charakterbilder aus Indien und Persien 1842 - Patmakkhanda
Astrid Freifrau von Friesen liest aus den Reiseerinnerungen ihres Ur-
Urgroßvaters Erich von Schönberg
17.02.08 Vortrag 15:00 Uhr
Das Kloster Altzella und die Gründung des Schönbergschen Geschlechtsvereins
1675
Ein Vortrag von und mit Rüdiger Freiherr von Schönberg
20.5.2007-16 Uhr - Sybille Reschke, Restauratorin am
Museum der Bildenden Künste,
Leipzig: „Einblicke in die Arbeit einer Bilderrestauratorin am Beispiel
der
Schönbergschen Sammlung“.
20.5.2007- 15 Uhr - Sonderführung durch die Ausstellung
mit Frhr. Dr. Rüdiger v. Schönberg
4.3.2007- 16 Uhr- Lienhard Buck: „Ein sächsisches
Wirtschaftswunder im 18. Jahrhundert?-
Zur Rolle des Landadels bei der Einführung des Staatspapiergeldes
1772“.
25.2.2007- 15 Uhr - Dr. Nils Brübach, Staatsarchiv
Dresden: „Habent fata libelli- Zur
Überlieferungsgeschichte der Archive sächsischer Adelsfamilien
von
1945 bis in die Gegenwart“.
Freistaat Sachsen und v.Schönberg`sche Stiftung
schließen Vertrag über zukünftige
Dauerausstellung auf Schloss Nossen
Im Rahmen eines Festakts im Kaminsaal von Schloss Nossen wurden am 12.Mai
2005 zwischen dem Staatsbetrieb Schlösser, Burgen und Gärten
Sachsen, der v.Schönberg`schen Stiftung sowie dem Verband Sächsischer
Adel e.V. Verträge für eine zukünftige Dauerausstellung
„Der Sächsische Adel“unterzeichnet.

Marion v.Sahr-Schönbergund Stèphane Beemelmans
bei der Vertragunterzeichnung
Foto:Claudia Hübschmann
„Schloss Nossen wird zum Zentrum für Geschichte und Gegenwart
des Adels in Sachsen ausgebaut. Ab 2008 wird hier, wie nirgendwo sonst
in Sachsen, das gesellschaftliche Wirken des Adels in einer komplexen
Form präsentiert“, das verkündete Finanzstaatssekretär
Dr.Wolfgang Voß als oberster Vertreter des Freistaats in seiner
Festrede. Einzigartig in Deutschland, dass ein dem Adel einer Region gewidmetes
Museum staatliche Förderung erfährt. Etwa 5.8 Mio. Euro wird
der Freistaat in den nächsten Jahren in Schloss Nossen investieren,
davon allein 2.7 Mio. Euro für die Sanierung des für die Dauerausstellung
vorgesehenen Südflügels. Noch in diesem Jahr sollen 400.000
Euro in das Projekt fliessen.
Vor einem überraschend grossen Auditorium und in Anwesenheit
zahlreicher Pressevertreter wurden die Verträge von Stèphane
Beemelmans, dem Leiter der Sächsischen Schlösserverwaltung,
und von Marion v. Sahr-Schönberg, der Vorstandsvorsitzenden der v.
Schönberg`schen Stiftung unterzeichnet. In ihrer Begrüssungsrede
beschrieb diese die Rolle ihrer Familie in der Geschichte Sachsens sowie
das Konzept der Stiftung. Geschickt nahm sie dabei die jüngste Wahl
eines Deutschen zum Pabst zum Anlass, auf das Wirken des Vorfahren Nikolaus
v.Schönberg als Kardinal in Italien und das Schaffen Schönberg`scher
Bischöfe in Naumburg und Meissen hinzuweisen.
In Gesprächen mit Vertretern das öffentlichen Lebens stellte
sich heraus, welch grosses Ansehen sich die Familie mit der Gründung
der v.Schönbergschen Stiftung bei der gesamten Bevölkerung erworben
hat. Der seinerzeitige Entschluss fast aller Erben und Erbeserben der
Purschensteiner Stiftung, auf ihre individuellen Ansprüche in Bezug
auf Bilder, Möbel und andere Kunstgegenstände zu verzichten
und diese auf den Familienverband bzw. die Stiftung zu übertragen,
wird als grosszügige und in die Zukunft weisende Entscheidung gesehen.
Dass ausgerechnet Schloss Nossen zum Sitz des sächsischen Adelszentrums
erkoren wurde, wird zu einem nicht geringen Teil mit dem grossen Erfolg
der letztjährigen Ausstellung „Ritter,Bischof,Berghauptmann
- das Wirken der Schönbergs in Sachsen“
auf Schloss Nossen erklärt.
Die v.Schönbergs seien eine Familie, die sich beispielhaft um die
Pflege und Bewahrung ihres kulturellen Erbes bemühe und damit für
die Landesregierung ein willkommener und zuverlässiger Partner für
eine angemessene und langfristig angelegte Nutzung von Schloss Nossen.
Auch heute noch scheint die räumliche Nähe zu den früheren
Schönberg`schen Besitzen Roth-Schönberg und Tanneberg eine gewisse
Rolle gespielt zu haben, sowie natürlich die Tatsache, dass Schloss
Nossen von 1315 bis 1436 den Bischöfen von Meissen gehörte,
darunter Dietrich v.Schönberg.
"Ritter Bischof, Berghauptmann – das Wirken der Schönbergs
in Sachsen"
Ausstellung vom 1.5.- 14.11.2004 in Schloß Nossen
Die Exponate werden vorraussichtlich ab 2006 in einer Dauerausstellung
im Schloss Nossen präsentiert.

Ein Großteil der Gemälde können in der virtuellen Bildgalerie
besichtigt werden.
Aktivitäten
Eine erste Ausstellung der Stiftungsbilder erfolgte
von September 1998 bis April 2002 in den Räumen der Stadt- und Bergbaumuseums
Freiberg.
In der Zwischenzeit konnten eine Fülle von Gemälden restauriert
werden bzw. befinden sich in Restaurierung. Das größte Restaurierungsvolumen
hat das Gemälde Ferdinand von Rayskis „Die Schlacht bei Borodino“,
das 2,24 m x 3,95 m große Gemälde wird z. Z. einer großen
Restaurierung unterzogen und wird ab 1.5.2004 in der Schönberg´schen
Ausstellung in Schloß Nossen zu sehen sein.

Ferner beteiligte sich die Stiftung an der Restaurierung der
Stifterfiguren des Altars der Kirche von Roth-Schönberg.

Im Oktober und November 2003 unterstützte die Stiftung die Restaurierung
der Porträts der von Schönberg´schen Oberberghauptleute
aus der Bergakademie Freiberg. Diese Gemälde werden 2004 in der Stiftungsausstellung
in Schloß Nossen zu sehen sein.
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